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 turinforma.it   ► Die Städte der Ogliastra    VILLAGRANDE STRISAILI

 

 

Villagrande Strisaili liegt windgeschützt wegen der es umgebenden Berggipfel Monte Idolo, Monte Suana, Monte Orguda und Monte Isadalu, die sich über 1000m erheben. Im Osten fallen die Berge langsam ab und man hat Ausblick auf ein weites Tal, das bis ans thyrrenische Meer reicht.Auf dem Weg dorthin findet man Steineichen, intensiv duftende Macchia Mediterranea, Granitfelsen, Porphyr und ein kristallklares, einladendes Meer. Der Ortsteil Villanova liegt 7 km vom Dorf entfernt auf einer weiten Hochebene (850m). die bis an die Hänge des Gennargentu reicht, die in erster Linie mit Stein- und Flaumeichen bewachsen sind.

Die zahlreichen Quellen und Wasserläfe in dem Gebiet bilden die Grundlage für die vielen Wälder. Steineichen, Flaumeichen, Korkeichen, Wacholder, Erlen, Weiden und Stechpalmen finden sich in den Wäldern von Santa Barbara, Sa Pauli, Monte Idolo, Saromonis, Nuraladu und Gambasuntas im Gennargentugebirge. Das Unterholz besteht aus Erdbeerbäumen, Erika, Zistrose, Myrte, Thymian, Mastixbäumen, Strohblumen und zahlreichen Heilpflanzen wie: Fingerhut, Enzian usw.

Funde aus pränuraghischer und nuraghischer Zeit bezeugen die lange Existenz des Ortes. In der römischen Epoche (238 v.Chr. – 476 n.Chr.) könnte er zum Stamm der Rubrenses gehört haben. Im 12.Jh. gehörte er zur Curatoria (Herrschaftsgebiet) der Ogliastra, später zum gleichnamigen Judikat, dann zu den Pisanern, Aragonen und Spaniern. Um 1670 kam es aufgrund der Zerstörung von Onnis und der damit verbundenen Ausbeutung seiner Schafweiden zu einem blutigen, fast 200 jährigen Krieg zwischen den Schäfern von Fonni und Villagrande.

Die Präsenz pränuraghischer Völker wird durch fünf sehr gut erhaltene Domus de Janas belegt (Coile Bruxiau, Su Strumpu, Cort è Marceddu, S’ Orciada ind Rio Settile), wie auch durch einen Menhir Bätyl) “Sa Preda è S’Orcu”. Die Ruinen eines megalithischen Grabes kann man im Santa Barbara- Wald besichtigen. Die Bedeutung nuraghischer Ansiedlungen bezeugen 7 Tombe dei Giganti, 17 Nuraghen, 10 Nuraghensiedlungen. Von besonderer Bedeutung ist die nuraghische Fundstätte “S’Arcu è Forros” mit dem “Megaron”-Tempel und den beiden Brunnentempeln, denen die Zeitschrift “Archeologia Viva” 6 Seiten gewidmet hat.

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August:

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August:

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