Das Dorf
liegt über einer wilden Talebene zwischen dem waldbedeckten Padente
Mannu und der Serra Longa im Süden. Waldbedeckt sind Padente Mannu, Margine, Gudunu und Ovelio.
Einige
Historiker vermuten, dass der Name Talana aus dem Mesopotamischen kommt
und Himmelsglanz bedeutet; andere hingegen attribuieren seine lang
zurückliegende Gründung mit dem etruskixhen Begriff “Thalana” (Göttin
der Jugend). Andere Quellentexte lassen uns wissen, dass Talana seit beginn des
14.Jh. zum Judikat der Gallura gehörte, dann unter die Herrschaft der
Pisaner, Aragoner, Spanier, Österreicher und schliesslich der Piemonter
fiel.
Die
einzigen pränuraghischen Spuren sind die Domus de Janas im
Silacararo-Gebiet,welches den Domus seinen Namen geliehen hat. Das
Besondere an ihnen ist, dass sie miteinander verbunden sind Weiter
gibt es um Talana verschiedene Nuraghen, die sich häfig auf
höhergelegenen Stellen erheben und zu den höchstgelegenen Sardiniens
gehören. So z.Bsp. die Nuraghen Odrollai (1173), Bruncu Tortari (1214)
ind Bruncu Pisu Cerbu (1348).
Er ist
ungewöhnlich wegen der symmetrischen Anordnung der einzelnen Gebäude.
Auch in “Serra er Domus” und “Nercone” gibt es noch Nuraghenruinen.
Insgesamt gibt es 15 Nuraghen wie auch Fundstücke aus den Tombe dei
Giganti (Riesengräber) von “Bau è Tanca”, “Nercone” und “Surgu”.
Einziges Zeugnis aus römischer Zeit ist eine Münzsammlung eines
unbekannten Sammlers: 1921 wurden in “Sogargia” 676 Kaisermünzen aus
Bronze gefunden. Sie stammen aus der Zeit 30 verschiedener Kaiser un
insgesammt sind es 145 verschiedene Münzen.
Die Pfarrkirche Santa Marta wurde von
einem unbekannten Architekten auf einer bereits existierenden Kirche
aufgebaut, welche zu klein und zu eng geworden war. Die Bauarbeiten
dauerten von 1831 bis 1909 und das gesamte Dorf half mit. Daher ist die
Kirche bei den Bewohnern besonders beliebt. Das Schiff im
neoklassizistischen Stil hat sieben Seitenkapellen und beherbergt im
Innern einige Holzstatuen aus dem 18.JH. und ein nicht datierbares
Silberkreuz.