Das gastfreundliche ogliastrinische Dorf
Lotzorai liegt ca. 1km von der Küste entgernt, zwischen zwei
Flüssen (Pramaera und Girasole), die mit dem Meer zusammen
im Sommer für eine angenehme, frische Brise sorgen Lotzorai
liegt inmitten eines natürlichen Amphitheaters. Es wird
geformt vom Massiv des Monte Oro, ser Berg, der den Ort in
Richtung Baunei überragt, und von den fernen Gipfeln des
Gennargentu, die mächtig in den klaren, blauen Himmel
emporragen. Der so von den Bergen geformte Halbkreis schützt
das Ogliastratal vor den kalten Wintern und sorgt für ein
eher frühlingshaftes Klima.
Für Lotzorai gilt das lateinische Sprichwort
“Hic Ver Assiduum” (hier ist immer Frühling).
Wenn man aus Richtung Cagliari kommt, sieht
man von Lotzorai zunächst die Medusa-Burg, welche das Dorf
wie ein mittelalterlicher Ritter auf Wache, dominiert. Von
der Burg aus hat man eine einzigartige Aussicht; das Meer
liegt direkt unter dem Betrachter, so als könnte man es mit
der hand berühren, genauso wie die kleine Insel “Isolotto
d’Ogliastra”, nur wenige hundert Meter von der Küste
entfernt.
An den Stränden von Lotzorai und dem
Ortsteil Tancau hat das kristallklare Meer oft eine
smaragdgrüne Farbe, die den Blick auf den darunterliegenden
Sand, der je nach Gebiet mehr oder weniger fein ist,
freigibt. Im Meer gibt es nicht mehr soviele Fische
wie einst, aber man kann immer noch Zackenbarsche,
Makrelenthunfische, Seebrassen und Marmorbrassen angeln.