Auf den Huegeln der Ogliastra erhebt sich in
200m Hoehe , umgeben von einer herrlichen Vegetation mit
unzaehligen Olivenbaeumen und Weinbergen das Dorf Loceri. Dank seiner guenstigen geographischen Lage
bietet der Ort sowohl denjenigen, die die Berge bevorzugen,
wie auch denjenigen, die das Meer und die herrlichen
Straende (in 10km Entfernung) lieben, genuegend
Moeglichkeiten.
Ea lohnt sich, den Hügel zu erklimmen,
der über dem Dorf von Loceri liegt, um die Nuraghe
“Serra Uleri “ zu besichtigen. Von ihrer Spitze hat man ein
herrliches Panorama auf das umliegende Tal und auf das
Dorf.Wenn man die “Domus de Janas” von “Serra Paulis”
besucht, kann man die reiche Vegetation bewundern.
Typisch fuer die Gegend sind zwei
Landkirchen: die barocke San Bachisio Kirche aus dem 17.Jh.
in der Nähe des Sportplatzes und die Sacro Cuore Kirche in
der Nähe des Parks, dem sie auch ihren Namen lieh. Sie
befindet sich an der Strasse von Pelau nach Lanusei in
Richtung Taccu.
Bereits im alten Etrurien gab es ein Volk,
das man Luceri nannte (zur Zeit der Gründung Roms); daraus
lässt sich schliessen, dass es in Loceri etruskische
Ansiedlungen gab.
Die Hypothese des roemischen Ursprungs wird
durch eine Urkunde aus dem Jahr 1316 bestäigt, in welchem “
Domus Goeni”, das aktuelle Goene er wähnt wird, ein Ort, an
dem 600 roemische Münzen gefunden wurden.
Vor seiner Zerstörung um 1316 lag das Dorf
am Rio de Mesu, wie dies auch heute noch der Fall ist; seine
Häuser stehen rechts und links des Flusses. Vor 1316 gehörte
Loceri zum Judikat von Cagliari, später dann zu den
Spaniern, zu den Piemontesen und schliesslich zum heutigen
Italien.