Lanusei, beruehmt fuer sein
frisches und gesundes Klima, schlaengelt sich in Form eines
Amphitheaters um einen Huegel und dominiert die Talebene mit
der Kueste. Es ist umgeben von Steineichenwaeldern und kann,
genau wie die umliegenden Ortschaften, den Touristen seine
Sehenswuerdigkeiten wegen seiner zentralen Lage leicht
erreichbar darbieten.In wenigen Autominuten gelangt man an
die Kueste der Ogliastra, in die Berge des Gennargentu, an
Seen, Fluesse und Grotten.
Kulturell ist Lanusei der wichtigste Ort der
Ogliastra, Sitz der Diozoese, eines Internats der Salesianer
und zahlreicher Fachschulen. Das kleine Staedtchen hat
ausserdem das groesste Krankenhaus der Ogliastra und auch
das Gericht hat hier seinen Standort. Reich vertreten mit
Museen,Kirchen und Monumenten sind dies Zeugen einer
glaenzenden Vergangenheit.Besondere Beachtung verdient die
Sternwarte “F.Caliumi”, untergebracht auf der Spitze des
“Monte Armidda”. Die Lage ist wegen der besonders guenstigen
Lichtverhaeltnisse ideal. Die Sternwarte ist auch fuer das
Publikum geoeffnet. Ergaenzend dazu gibt es das Planetarium
des Lyzeums, auch dies fuer den Besucher geoeffnet.
Dazu gehoert der Fels
Perdea Liana, der Monte Tricoli, der Porphyr-Gipfel des
Serra Coronedda und die Kuestenebene. Vom Monte Tricoli hat
man einen schoenen Ausblick, der im Osten bis zur kueste
reicht und im Westen bis zu den Tacchi (Kalkfelsen) von
Ulassai, Jerzu und Osini.Auch die kegelfoermige Erhebung des
Monte Paulis (695m) ist erwaehnenswert, u.a. wegen
bedeutender Spuren archaeologischer und punisch-roemischer
Besiedlung.
Archaeologische Funde im Gebiet stammen aus
den Zeiten vom Spaetneolithikum bis in die roemische Zeit.
Die wichtigsten Entdeckungen sind aus der Nuraghenzeit: 6
Nuraghen, 2 Tombe dei Giganti (Riesengraeber) und 14
Stellen, wo man ehemals menschliche Ansiedlungen vermutet.