Ilbono erstreckt sich ueber einen Huegel,
der sich zwischen Lanusei und Tortolì befindet. Das Dorf ist
durch seine Lage ein wichtiger Durchgangsort.Die Gegend
bietet wunderschoene Landschaften und archaeologische
Sehenswuerdigkeiten. An erster Stelle ist Scerri mit einem
wichtigen Nuraghenkomplex zu nennen.. Er geht zurueck auf
das 2. Jahrtausend v.Chr. und ist umgeben von einer dichten,
mediterranen Vegetation, die dem Ort eine besondere Aura
verleiht.
Weitere nennenswerte Gebiete mit
archaeologischen Monumenten sind: Sartalassu, Tedili, Pira
Inseri und Elurci (in den beiden letzten sind auch Spuren
roemischer Besiedlung gefunden worden). Im gesamten
Territorium sind bis jetzt ca. 20 Nuraghen registriert
worden.
Interessant wegen seiner Fauna ist das
Gebiet Tarè, welches durch eine neue Strasse mit herrlichem
Panorama leicht erreichbar ist. Letztere schliesst an die
Strasse an, die durch Parendaddai fuehrt, dem Gebiet, in dem
es die meisten archaeologischen Funde Ilbonos gibt.
Das Dorf besitzt ein schoenes historisches
Zentrum, das rund um den Platz “Funtana de Idda” liegt, wo
noch heute alle Strassen des Dorfes zusammenlaufen.Die
Strassen sind zum Teil sehr eng, einige noch mit
Kopfsteinpflaster, andere breiter-um einst auch die
Ochsenkarren dort passieren zu lassen.
Die Landkirchen S. Cristoforo, San Pietro
und San Rocco (letztere sind leider zerstoert) zeugen von
einem langen religioesen Brauchtum und einerbaeuerlichen
Gesellschaft.
Zu den bedeutendsten Persoenlichkeiten
Ilbonos zaehlen der manieristische Maler Andrea Lussu (geb.
1913) und die Malerin Anna Usai (Kuenstlername UDA), deren
Werke in der Pfarrkirche des Dorfes besichtigt werden
koennen.