An der Kueste der Ogliastra, einer Art
Naturpark mit Hochebenen, Ebenen, kuenstlich angelegten Seen
und Wildbaechen, Waeldern und Straenden, “Tonneri und
“Taccus”, (beides Kalkfelsformationen) liegt ein kleines
Dorf: Cardedu. Es ist 1951 infolge eines
Erdrutsches in Gairo zunaechst als dessen Vorort
entstanden, da viele Haeuser in Gairo zerstoert waren. Seit
1984 ist es eine eigenstaendige Gemeinde.
Das Meer mit seinem Sandboden und der
Kueste, an der sich kleine Buchten mit Sandstraenden,
Klippen, Steinen und rotem Porphyr abwechseln, bildet eine
vielseitige Landschaft, die noch sauber und urspruenglich
ist.
Das Meer von Cardedu ist wegen seiner guten
Windverhaeltnisse auch bei
Surfern sehr beliebt. Die Landwirtschaft ist – wie auch in
der Vergangenheit – vielleicht der wichtigste
Wirtschaftszweig, wegen des fruchtbaren Bodens in den
Talebenen.
Cardedu hat auch archaeologische Schaetze,
wie Nuraghen, Domus de Janas, einen heiligen Brunnen (Su
Personeddu). Wegen der erst kurzen Gruendung der Gemeinde
gibt es keine sonstigen historischen Denkmaeler, abgesehen
von der antiken Landkirche der Madonna di Buoncammino.
Deswegen haben die Bewohner die Piazza zu ihrem wichtigsten
Treffpunkt erklaert. Er ist Zentrum und Wohnzimmer des
Dorfes zugleich.Im Winter wenig besucht, fuellt sich das
Dorf im Sommer mit Leben und wird fuer zwei Monate ein
wichtiger Bezugspunkt fuer Einheimische, Gaeste und
Touristen; dies auch Dank des Festes “Insieme a Cardedu”,
das ein breites Spektrum an Veranstaltungen bietet, von
Musik ueber Tanz, Theater und Folklore.