Dadurch, dass die Bewohner sich vor den
haeufigen Wandalenueberfaellen schuetzen mussten,liegt
Barisardo ca. 4 km vom Meer entfernt. Zum Schutz wurde auch
per Dekret des spanischen Koenigs um das 17.Jhdt, ein
kegelfoermiger Turm errichtet, der in den letzten Jahren
restauriert wurde.
Umgeben von den Huegeln “Su Pranu”, “Pitzu e
Monti” und der Hochebene “Teccu” hat das Dorf ein guenstiges
Klima und eine Landschaft, die durch hundertjaehrige
Olivenbaeume, Mandelbaeume und Macchia Mediterrania
gekennzeichnet ist. In dem bariesischen Territorium haben
“Domus de Janas” (Felsengraeber) und viele “Nuraghen”, die
zum Teil sehr gut erhalten sind, die Zeit ueberdauert.
Die Kueste erstreckt sich ueber 10 km
entlang des zentral-oestlichen Kuestengebietes Sardiniens.
Sie beginnt in “Cea” an der Grenze zur Gemeinde Tortoli und
fuehrt weiter zum “Teccu”, einem Vorgebirge aus
Basaltfelsen, welches durch einen Vulkan entstand, dessen
Krateroeffnung auf einer Hochebene liegt. Die Kueste bietet
interessierten Tauern herrliche Riffe, die in lange
Sandstraende uebergehen und durch einen kleinen Fels, auf
dem sich der Turm von Barisardo (Turri) erhebt, miteinander
verbunden sind.Schattige Pinienwaelder, unterbrochen von
grossen Macchiaflaechen und Eukalyptusalleen begrenzen die
Straende bis hin zu den Feuchtgebieten”Bau Eni” und
“Tramalitzia” an der Grenze zur Kueste von Cardedu. Die
Feuchtgebiete sind reich an Flora und Fauna. Im Dorfzentrum befinden sich in den Ruinen
der S.Leonardo- Kirche, einem Zeugnis aus der Zeit der
antiken Siedlungen, interessante historisch-kuenstlerische
Werke. Besonders interessant ist die Pfarrkirche,
zwischen dem 17. und 18. Jh. entstanden, wegen ihrer Treppe
mit einem bunten, mit schoenen Einlegearbeiten versehenen
Marmorbaluster. Der barocke Kampanile dominiert durch seine
stattliche Groesse das Dorf. Auf der linken Seite der
Pfarrkirche ist das Oratorium der Bruderschaft des Rosenkranzes- im 17.Jh. erbaut- sehenswert,- leider noch
nicht renovier.